Seit 1990 gibt es in Pöttmes den Wunsch nach einem Heimatmuseum. Jetzt hat sich dieser Wunsch erfüllt, das Museum bekommt eine Heimat: Es soll im Dr.-Georg-Paula-Haus, dem Mesner Haus, neben der Kirche entstehen.

Das Heimatmuseum soll „das neue Schmuckkästchen“ von Pöttmes werden. Das Gebäude ist eines der ältesten erhaltenen Häuser im Zentrum des Marktes. Auf dem 800 Quadratmeter großen Grundstück stehen neben dem Hauptgebäude ein Schweinestall, ein Rinderstall, eine große Werkstatt und ein Schuppen. Außerdem gibt es einen Garten. Bis 1983 war das Haus bewohnt. Der Eigentümer, Georg Paula, hatte selbst als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege gearbeitet.

Leider entwickeln sich unsere Pläne für unser Heimatmuseum in eine andere Richtung!

Unser Gemeinderat setzte großes Vertrauen in unsere Ziele und so war ein großes Begegnungszentrum mit Vorstellung alter Handwerkskunst usw. geplant. Leider stellte sich in der Zwischenzeit heraus, dass diese großartigen Pläne mit so hohen Kosten verbunden sind dass die weder unser Verein noch die Gemeinde stemmen können.

Unser Ziel bleibt weiterhin die Erhaltung, Präsentation und Vorstellung alter Tradition so wie das Leben und die Arbeit von vergangenen Zeiten, aber eben in kleiner gesteckten Rahmen.

Bitte unterstützen Sie weiterhin die Ziele unseres Vereins, ein Heimatmuseum in Pöttmes zu verwirklichen.

 

 

Das Museum- ein Ort zur Sammlung von Geschichtszeugnissen

Eine der Aufgaben eines Museums ist zu Sammeln. Wie jedes Museum, so soll auf das Heimatmuseum Pöttmes ein Sammlungskonzept haben. Nach diesem Konzept, nimmt unser Museum Gegenstände aus den Lebens- und Arbeitsbereichen des ländlichen Raumes dieser Region entgegen. Es sind in erster Linie Geräte des Bäuerlichen Alltags. Darüber hinaus umfasst das Sammlungskonzept jedoch auch Objekte aus dem häuslichen Bereich, aus der religiösen Volkskunst und aus dem öffentlichen Leben eines Dorfes dieser Region.

Ein weiterer Schwerpunkt des Sammlungskonzepts sind Gegenstände von ländlichen Handwerks-betrieben, bis hin zu kompletten Werkstatt-ausstattungen.

Im Laufe eines Jahres bekommt das Museum meist mehre Exponate als Geschenk oder als Dauerleihgabe. Nur in sehr geringen Umfang kommen Ausstellungsgegenstände auch als Kauf in unseren Besitz.

Alle Ausstellungsgegenstände die zum Großteil auf dem Dachboden der Verwaltungsgemeinschaft stehen müssen konserviert, gegebenenfalls restauriert, inventarisiert und fachgerecht aufbewahrt werden.